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Heimliche Freunde: Die Beziehungen Österreichs zu den Diktaturen Südeuropas nach 1945: Spanien, Portugal, Griechenland

Stefan A. Müller, David Schriffl, Adamantios T. Skordos
Publication Date 2016
Publication Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, No 54
Publisher Böhlau Verlag // Robert Kriechbaumer, Hubert Weinberger und Franz Schausberger (eds.)
Language German
Information Link
Review FAZ - 19 April 2016


Summary:

Adamantios T. Skordos (U Leipzig), member of the joint project “Repositioning Greece in a Globalizing World” (Global and European Studies Institute, U Leipzig) within the German Academic Exchange Service (DAAD) initiative “Hochschulpartnerschaften mit Griechenland”, has published, together with Stefan A. Müller and David Schriffl, a book about the relationships of Austria with the dictatorships of Southern Europe since 1945. The section on Greece discusses the different strategies of Vienna’s repositioning towards the Greek military dictatorship (1967–1974) and vice versa.


Abstract:
Österreich hatte keine Berührungsängste gegenüber Diktatoren , unterstützte sie auf dem internationalen Parkett und pflegte – teilweise heimlich – gute Beziehungen zu umstrittenen Regimen. Nicht nur deshalb sorgten die Beziehungen zu Spanien, Portugal und Griechenland für Diskussionen. Im Umgang mit den drei Diktaturen Südeuropas nach 1945 offenbart sich ein ambivalentes Verhältnis mit der eigenen Geschichte. Woher kam die natürliche Nähe zu den iberischen Diktatoren, und was hat die eigene faschistische Vergangenheit damit zu tun? Wieso wurde Griechenlands Militär-Diktatur im Gegensatz dazu offen kritisiert? Drei Autoren werfen einen neuen Blick auf die politisch-diplomatischen Beziehungen der Zweiten Republik. Die Beiträge bringen Neues, teilweise Überraschendes und bieten Ausgangspunkte für weitere Forschungen.